Am Ergometer richtig trainieren

In der warmen Jahreszeit wird das Ergometer-Training oftmals nach draußen verlagert. An der frischen Luft lässt sich viel ereignis- und abwechslungsreicher die Ausdauer trainieren als am Ergometer. Der Ergometer hat allerdings ein paar wesentliche Vorteile. Dies und einiges mehr über das Ergometer-Training findest du in diesem Beitrag.

ergometer richtig trainieren

Was ist ein Ergometer und worin besteht der Unterschied zum klassischen Ausdauertraining an der frischen Luft?

Vorweg: natürlich kann man das Ergometer-Training auch an der frischen Luft ausüben, aber in der Regel stehen Ergometer in Innenräumen.


Der Name „Ergometer“ stammt vom Begriff Ergometrie ab. Unter Ergometrie versteht man die Messung der körperlichen Leistungsfähigkeit unter Beobachtung bestimmter Körperfunktionen mithilfe eines EKG-Messgerätes. Insofern ist die landläufige Bezeichnung von Ergometern in Fitnesscentern nicht ganz korrekt, da diese Geräte keine EKG-Aufzeichnung vornehmen. Moderne - nennen wir sie jetzt „Trainingsergometer“ - messen aber durchaus die Herzfrequenz über die Handflächen-Messung oder eine Drahtlos-Verbindung zum eigenen Brustgurt.


Die klassischen Trainingsergometer (bzw. auch Cardio-Geräte genannt) sind das Laufband, der Radergometer und die Rudermaschine (siehe Abbildung). Es gibt aber auch noch andere Ergometer mit denen sich die Ausdauer trainieren lässt.


Durch gezielte Trainingsprogramme kann die Dauer und Intensität des Trainings am Ergometer entsprechend dem jeweiligen Trainingsplan / Trainingsziel exakt vorgegeben und eingehalten werden. Das ist im Prinzip der größte Vorteil des Ergometer-Trainings gegenüber dem Ausdauertraining an der frischen Luft.


Aus sportwissenschaftlicher Sicht ist das Ergometer-Training viel exakter durchzuführen, da wir am Ergometer von nicht so großen äußeren Umständen (Wind, Steigung, Temperatur, Verzögerung bei Ampel, Reifenplatzer, etc …) beeinflusst werden. Am Ergometer ist die Nährstoffversorgung während des Trainings auch wesentlich einfacher als bei so manchen langen Radtouren.


Natürlich ist das Wandern, Walken, Radeln und Laufen in der Natur für den Geist und unsere naturverbundene Seele ein absolutes Argument für den Spaß und die Freude an der Natur, allerdings darf man es mit der Trainings- und Zielerreichung nicht ganz so genau nehmen. Wir alle kennen das, wenn wir in unserem Flow sind und das „Runner’s High“ uns nicht stoppen lassen will, dass wir einfach auch mal etwas mehr tun, als es eigentlich vorgesehen ist. Aber die Sache kann sich auch viel leichter in die andere Richtung verlagern, dass wir uns überfordern und dann unser Trainingsziel auf einmal nicht mehr bewältigen können. So etwas kann am Ergometer eher nicht passieren.


Am Ergometer richtig trainieren – so klappt es

Zu Beginn einer jeden Trainingseinheit ist es wichtig, dass wir unseren Körper mit einem mindestens 10 Minuten langen „Warm Up“ auf das bevorstehende Ergometer-Training vorbereiten. Wir starten ganz leicht mit niedrigem Puls. Das Reden fällt uns leicht und die Bewegung fühlt sich alles andere als anstrengend an. Beim Warm Up geht es darum unseren Körper auf Betriebstemperatur zu bringen. Allmählich wird es wärmer und wir beginnen innerhalb dieser 10 Minuten leicht zu schwitzen. Das ist übrigens ein guter Indikator dafür, dass wir schön langsam für das Training bereit sind.


Beim Training ist übrigens stets ein sauberes Trainings-Handtuch, welche es exklusiv für Mitglieder der fitboutique gibt, griffbereit dabei zu haben, genauso wie Trinken und im Bedarfsfall eine Kleinigkeit zu Essen.


Nach dem Hauptteil des Ergometer-Trainings steht ein kurzes „Cool Down“ am Programm, welches in der Regel ebenfalls mindestens 10 Minuten lang dauern sollte. Dabei geht es darum, unseren Stoffwechsel wieder langsam und kontrolliert herunter zu fahren. Es ist nicht gut, wenn man dauerhaft intensives Training ohne Cool Down beendet. Das belastet auch unseren Kreislauf und leitet die Regeneration nicht effizient ein.


Ergometer vs Heimtrainer

Wir alle wissen was ein Heimtrainer ist? Auf diese Frage wird wohl jede Person meinen, dass ein Heimtrainer auch gleichzeitig ein Ergometer ist. Einerseits ist das natürlich korrekt, aber wenn man die klassischen Heimtrainer mit den Ergometern in Fitnesscentern vergleicht, sehen wir doch deutlich einige große Unterschiede. Insofern lässt sich behaupten, dass Heimtrainer kleine „abgespeckte“ Ergometer sind, die meistens auch nicht so genau steuerbar sind.

Aufgrund der Eichung und der genau einstellbaren Wattzahl, eignen sich professionelle Ergometer der fitboutique besser für das gezielte Herz-/Kreislauftraining, als der klassische Heimtrainer. Ergometer haben deutlich mehr Einstellmöglichkeiten und sind oft mit vielen Vorgaben und individuell einstellbaren Trainingsprogrammen ausgestattet.


Der größte Vorteil beim Ergometer-Training in der fitboutique ist und bleibt aber die beste persönliche Betreuung – viel Spaß beim Training!