Langsam mit Sport beginnen ist die erste wichtige Lektion auf unserer Reise

Ein japanisches Sprichwort besagt: „Gras wächst nicht schneller, auch wenn du daran ziehst“. Alles im Leben hat seine Zeit und vieles im Leben braucht seine Zeit um natürlich zu erwachsen. Natürlichkeit ist Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeit ist Fortschritt ohne Rückschritt, Fortschritt im Sport ist Motivation und Freude an der Bewegung.

Langsam mit Sport zu beginnen…

… bietet eine Vielzahl an besonders erfreulichen Momenten mit Erfolgserlebnissen und einem völlig neuem Körpergefühl, einhergehend mit einer neuen Art des Selbstvertrauens in uns und unserem Körper. Wenn wir langsam mit dem Sport beginnen, geben wir unserem Körper die Chance, dass er sich auf die neuen Reize angemessen anpassen kann, ohne dabei Schmerzen zu bekommen. Mit Sport zu beginnen bedeutet auch, mit seinem Körper auf eine neue Art kommunizieren zu können. Hören wir doch einfach aufmerksam zu, was unser Körper zu uns sagt.


Die Sprache unseres Körpers

Doch wie unterhalten wir uns am besten mit unserem Körper? Die Sprache unseres Körpers lautet „Körpergefühl“. Unser Körper teilt uns mit kleinen Beschwerden, Schmerzen, Unwohlsein, Erschöpfung, Heißhunger, Durst, etc. mit, dass er von uns etwas benötigt. Am besten ist es, wenn wir in Form von Gegenmaßnahmen so rasch wie möglich antworten:

  • Schmerzen: Pause, ärztliche Abklärung, Behebung der Schmerzen

  • Erschöpfung: Regeneration

  • Heißhunger: richtige Ernährung

  • Durst: Trinken

In unserer schnelllebigen Welt haben wir oft verlernt auf die Signale unseres Körpers zu hören und diese zu ignorieren. Eine leistungsorientierte Gesellschaft verlangt danach (Zeit-)Druck auszuüben um Ziele zu erreichen. Wir lassen uns am besten im „Hier und Jetzt“, in unserer heiligen Freizeit, nicht davon abbringen unserer inneren Uhr zu folgen und den Dingen ohne Ungeduld und Stress ihren Lauf zu lassen. So können wir Eins sein mit uns und unserem Körper.


Ein praktisches Beispiel um langsam mit Sport zu beginnen

Mit dem Joggen zu beginnen ist wohl der Klassiker. Dafür bedarf es nicht viel, bequeme Kleidung, ein paar Laufschuhe und los geht’s. Doch wie beginnen wir am besten mit dem Joggen ohne zB Knieschmerzen zu bekommen?


Natürlich ist bei dieser Sportart die richtige Ausrüstung wichtig: der Laufschuh. Es gibt in Wien einige Laufsport-Fachgeschäfte, die mit einer fundierten Fußanalyse den optimalen Laufschuh für uns finden.


Bevor wir mit dem ersten Laufschritt starten, machen wir ein kleines Warm Up mit Einbein-Standübungen und Mobilisationsübungen für die Gelenke (Rotation im Sprung-, Knie- und Hüftgelenk). Ein wenig Stretching kann auch nicht schaden. Die ersten Laufschritte sollten sich jedenfalls leichtfüßig anfühlen.


Die ersten Lauftrainings müssen nicht nur aus Laufen bestehen, ganz im Gegenteil. Eine bewährte Methode um nachhaltig mit dem Joggen zu beginnen, ist eine Tempowechel-Kombination aus Laufen und Gehen:

  1. 3 Minuten laufen

  2. 2 Minuten gehen

  3. 3 Minuten laufen

  4. 2 Minuten gehen

  5. 3 Minuten laufen

  6. 2 Minuten gehen

Dies können wir mit der Zeit leicht in kleinen Fortschritten steigern:

  1. 4 Minuten laufen

  2. 1 Minuten gehen

  3. Usw..

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Umfang, Dauer und Intensität allmählich zu steigern bis wir die Gehpausen gar nicht mehr benötigen. Welche Art der Steigerung für dich am optimalsten ist, kann dir deine fitboutique-Trainerin am besten beantworten.


Das Gleiche gilt natürlich auch für andere Sportarten, bei welchen es Sinn macht auf die Kompetenz von erfahrenen Trainerinnen zurück zu greifen.

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